Mitglieder- Wahlversammlung

Protokoll   Mitglieder- Wahlversammlung    Basisorganisation  VVN/BdA

Sonnabend, 29. September  2018    11.00  – 14.00 Uhr

Kröpeliner Str. 24

Tagesordnung:

  1. Begrüßung / Gedenken
  2. Rechenschaftsbericht
  3. Bericht Friedhofsprojekt
  4. Ergänzungen zum Rechenschaftsbericht / Diskussion
  5. Finanzbericht
  6. Bericht der Revisionskommission – Prüfung Jahresabrechnung 2017
  7. Neue Aufgaben / Termine/ Informationen
  8. Pause
  9. Wahl- Vorstellung
  10. Wahl
  11. Verabschiedung
  12. Schlusswort

Anwesende:

Marianne Bothe, Regine Lück,  Johanna Jawinsky, Anneliese Schulz, Marie- Louise Hänsel, Liv Stensoe-Peter,  Adelheid Pevestorf, Hannelore Rabe, Christel Koperski, Christine Weise, Renate Greupner, Käthe Martin, Barbara Kirchhainer, Eva-Maria Mittelstädt, Jutta Wiechert, Naila Ritter,

Henning Schleiff, Ulrich Rabe, Harald Karger, Helmut Metzlaff, Fritz Beise, Wilfried Furian, Wolfgang Methling, Peter Menzel, Eckhardt Brinkenkamp,

entschuldigt: Jürgen Weise, Ray Rabe, Jean Rom Rabe, Ruth Konopka, Nico Burmeister, Maren Haase, ………..

Rechenschaftsbericht:

Da sich der Sprecher der Basisorganisation Nico Burmeister überraschenderweise am Vortage mit dienstlichen Angelegenheiten entschuldigte, wurde sein Rechenschaftsbericht durch Günter Althaus verlesen.

Als Verantwortliche für das Friedhofsprojekt verlas Hannelore Rabe ihren Bericht über die Jahre 2002 – 2018

Regine Lück ergänzte den Rechenschaftsbericht betr. der inhaltlichen Schwerpunkte:

a) Umlagerung unserer Bibliothek in das Peter- Weiss-Haus nach Fertigstellung des großen Saales (Termin 2019?) lt. Absprachen mit den Verantwortlichen des PWH und dem Vorstand.

b) Werbung neuer (jüngerer) Mitglieder gelang uns nur bedingt, weil vor allem die Jüngeren aus beruflichen Gründen oft wegziehen. In der Diskussion wurde auch klar, dass sich im Allgemeinen junge Leute zwar für Politik interessieren und sich engagiert an spontanen antifaschistischen Aktionen beteiligen, sich aber nicht organisieren lassen.

c) Die Anwesenden nahmen mit Genugtuung Regines Bericht entgegen, dass es ihr gelungen ist, mit der SPD- Fraktion, der Gewerkschaft und einzelnen Vertretern anderer Vereine/ Verbände über uns und unsere  Anliegen ins Gespräch zu kommen, sie für unsere Arbeit zu interessieren (so kam zum 9.9.18 eine kleine SPD- Abordnung, um mal zu gucken, wie das bei uns so läuft, ein Vertreter von „Rostock nazifrei“ sprach auf unserer Veranstaltung.)  Die bestehenden Kontakte sollte der neue Vorstand noch intensiver nutzen, Vorbehalte weiter abbauen. Wir müssen uns weiter öffnen.

In diesem Zusammenhang sei auf kommende Aufgaben und Termine hingewiesen: (27.1. 2019,  8.3. Frauentag im Zoo- Polarium, 1.5. – mit der Gewerkschaft, 8.5. – Einen Sprecher von der AG – Gedenkstätten gewinnen, Friedensfest in Graal- Müritz, Weltfriedenstag und Hiroshima- Tag mit Friedensbündnis, OdF- Tag im September, Jüdische Gemeinde 11. 9.,  Veranstaltungen „Rotfuchs“ – 27.11.2018 Toitenwinkel, Unterstützung aller Aktivitäten in der Stadt, die sich mit der AfD auseinandersetzen,- 20. 10./16.11./12.12. 2018,

d) 6oo Jahre Universität Rostock, was hat die Uni zum Ereignis der Bücherverbrennung 19.. in Rostock geplant? Regine Lück stellte diese Frage in der, vom Präsidenten der Bürgerschaft gegründeten „ AG – Gedenken“. Die Vertreterin der Uni versprach, dies in vorbereitende Planung der Veranstaltungen mit ein zu bringen. Wir erwarten allerdings eine sichtbare  inhaltliche  Auseinandersetzung mit  dem  Thema. Der neue Vorstand sollte dies im Auge behalten!!

In diesem Zusammenhang berichtet Regine Lück, dass man uns bei der Gründung der AG zwar vergessen uns aber jetzt als Mitglied aufgenommen hat. Allerdings gibt es z.Z. Vorbehalte, diesmal turnusmäßig am 27.1.2019 Kommunisten und Sozialdemokraten als Opfergruppe in den Mittelpunkt des städtischen Gedenkens zu stellen. (Man befürchtet „Fallstricke“-so in etwa:  Neue Pastorin, Bündnis 90/ Uni- Vertreterin)

Henning Schleiff rät Geduld zu haben, die Sache sei erst mal auf den Weg gebracht worden, beweglich und  „dran“ zu bleiben

e) Unsere WEB- Seite weiterhin aktuell und mit hohem Qualitäts- Anspruch zu führen (Elisa Rode und Hannelore Rabe werden diese Ende des Jahres an einen neuen Verantwortlichen aus dem Vorstand übergeben.)

f) Hannelore Rabe bittet den neuen Vorstand, Erhalt, Pflege und Sicherung unserer Gedenkstätten wieder mit in den neuen Arbeitsplan aufzunehmen. Das betrifft auch die Renovierung des Matrosendenkmales.

Dazu Eckhardt Brickenkamp:  Die 3,6 Millionen €, die die Stadt geplant hat, sind für die gesamte Neugestaltung der Kai- Anlage geplant (und nicht wie die AfD behauptet, nur für das Matrosendenkmal)

g) Johanna Jawinsky vermisst im Rechenschaftsbericht Erwähnung des Besuches bei der Partner- Organisation in Dänemark

Wir sollten die Enkelgeneration ansprechen, damit sie sich zusammensetzen und über ihre verfolgten Großeltern sprechen. Sie würde gerne mitmachen. (Bsp. Bruchmüller)

h) Naila Ritter verweist auf das Netzwerk 8. Mai und die „Russentage“ und damit auf eine künftige Zusammenarbeit mit VVN/ BdA

Finanzbericht

Günter Althaus verliest den Finanzbericht 2017     (sh. Anlage)

Bericht der Revisionskommission

Adelheit Pevestorf verliest den Bericht    (sh. Anlage)  und kritisiert wiederum  einige schon länger bekannte Mängel in der Nachweisführung. Insgesamt aber stimmen Beträge und Gesamtsumme.

Entlastung der Mitglieder der Revisionskommission und des Vorstandes

Wahlvorbereitung:

Abstimmung über den Vorschlag künftig 7 anstatt 6 Kandidaten in den Vorstand zu wählen. Patsituation:   — also bleibt alles wie bisher. Davon Zwei Sprecher. Nico Burmeister kandidiert nicht wieder.

Verabschiedung: Hannelore Rabe kandidiert nach 16 Jahren Vorstandsmitglied nicht wieder und wird feierlich verabschiedet. Sie hält kurz Rückschau auf die wechselvolle Geschichte des Vorstandes, dankt allen „Weggenossen“ in dieser Zeit und bedenkt, dass wir das Prinzip der Einheit von Raum, Zeit  und Bedingung  nicht vergessen sollten, wenn wir uns allen öffnen wollen, die in irgend einer Weise den Antifaschismus zu ihrem Prinzip machen. Wir sollten nicht erwarten, vor allem junge Menschen sollten zu uns kommen, damit wir ihnen      u n s e r e   Erfahrungen vermitteln. Wir sollen zu ihnen gehen und sie in ihren zeitgemäßen Aktivitäten unter den jeweiligen Bedingungen unterstützen.

Pause:

Entgegen der Ankündigung, die Kandidaten in offener Abstimmung zu wählen, wurde dies dann doch per Zettel und „Wahlurne“ getan.

Es stellten sich zur Wahl:

Regine Lück, Maren Haase, Günter Althaus, Liv Peter, Fritz Beise,  Eckhardt Brinkenkamp, Naila Ritter

Barbara Kirchheiner als Wahlleiter gab das Ergebnis bekannt:

Regine Lück                             22 Stimmen

Günter Althaus                       19 Stimmen

Maren Haase                          22 Stimmen

Fritz Beise                                22 Stimmen

Eckhardt Brinkenkamp         18 Stimmen

Liv Peter                                  14 Stimmen

Naila Ritter                              10 Stimmen

Die Mitglieder der Revisionskommission:  Adelheid Pevestorf, Elke Friedl, Helmut Metzlaff wurden einstimmig wieder gewählt.

Hinweis von Regine, dass unsere Vorstandssitzungen auch in Zukunft offen für unsere Mitglieder sind.

Gratulation an neuen Vorstand und Beendigung der Mitglieder- Wahlversammlung 2018.

Protokoll: Hannelore   R a b e



Mit diesen beiden Beiträgen zur Mitgliederversammlung und zum Friedhofsprojekt beenden die jahrelang für die WEB-Seite der Basisgruppe Rostock Verantwortlichen
E l i s a   R o d é   und H a n n e l o r e   R a b e
ihre Aufgabe und übergeben an die “nächste Generation”.  Wir haben versucht, einen Teil der vielfältigen  Arbeit der Basisgruppe und das Engagement ihrer Mitglieder, Höhepunkte, Kontakte und manches Problem ins Netz zu stellen

Wir erhielten Anfragen und Hinweise von Partnern und Interessierten auch weit über die Grenzen unseres Landes hinaus und hoffen, somit unseren Beitrag für den Antifaschismus, für das Erinnern und  eine Stück regionaler Geschichte gebracht zu haben. Dafür gegenseitig unser Dank.

Dem neuen WEB- Master wünschen wir ebensoviel Freude wie wir sie hatten und Erfolg.

Elisa Rodé /Hannelore Rabe,  Januar 2019



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