Vor 80 Jahren wurden auch in Rostock Bücher verbrannt

Am 6. Mai um 19 Uhr wird im Rahmen des 22. Geschichtssalons im Kröpeliner Tor an die Bücherverbrennung vom 10. Mai 1933 erinnert.

 

Eingeladen haben die Geschichtswerkstatt Rostock, die VVN-BdA Rostock, der BS-Verlag-Rostock, der Ingo Koch Verlag und das Pädagogische Kolleg Rostock.

 

Angehende Erzieher, die ihre Ausbildung am Pädagogischen Kolleg Rostock absolvieren, und Autoren lesen aus Texten, die vor 80 Jahren von den Nationalsozialisten als „undeutsch“ eingestuft und während einer Propagandaaktion in deutschen Universitätsstädten den Flammen übergeben wurden.

 

Außerdem berichtet Dr. Ingo Koch über die Ereignisse in Rostock und anderen Orten.

 

Die Bücherverbrennung war ein Fanal dafür, demokratisches und humanistisches Gedankengut nicht nur aus den Bücherregalen verschwinden zu lassen, sondern vor allem aus den Köpfen der Menschen. Heinrich Heines Worte aus seiner Tragödie „Almansor“ (1823): „Das war ein Vorspiel nur, dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen” wurden nur wenig später zur bitteren Tatsache.

 

Wir bitten um Verbreitung und Veröffentlichung dieser Einladung und laden zum Besuch der Veranstaltung ein.

 

 

 

 

 

 

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