Gedenken an Marie Bloch

Vor 140 Jahren, am 27. November 1871, wurde die Reformpädagogin Marie Bloch in Berlin geboren. Seit 1908 lebte sie in Rostock, wo sie 1910 einen Kindergarten eröffnete. Sie war der bürgerlichen Frauenbewegung verbunden und orientiete sich an den humanitischen und sozialreformerischen Vorstellungen der Pädagogen Heinrich Pestalzzi und Friedrich Fröbel. Als Tochter jüdischer Eltern wurde Marie Bloch von den Nazis verfolgt, ihrer Berufstätigkeit beraubt und 1942 in das Konzentrationslager Theresienstadt deportiert, wo sie 1922 vor Entkräftung starb. Seit 1991 treffen sich ehemalige Schülerinnen und Kinder von Marie Bloch, um an ihrem Geburtstag, dem 27. November, ihrer verehrten Lehrerin und Erzieherin zu gedenken. Ute Sarrazin, die frühere Leiterin des Rostocker Kindergartens „Marie Bloch“ hält seit 1989 die Kontakte aufrecht. Marie Bloch hatte ein Haus in der Paulstr. 5, in dem sich auch der von ihr geleitete Kindergarten befand. Am 27. November 2004 wurde ihrer dort mit einem Stolperstein gedacht. Die VVN-BdA Rostock erinnert seit einigen Jahren u. a. mit einem Faltblatt an das Leben und Wirken von Marie Bloch.

Quelle: Doreen Siemke, wikipedia

Vor 140 Jahren, am 27. November 1871, wurde die Reformpädagogin Marie Bloch in Berlin geboren. Seit 1908 lebte sie in Rostock, wo sie 1910 einen Kindergarten eröffnete. Sie war der bürgerlichen Frauenbewegung verbunden und orientiete sich an den humanitischen und sozialreformerischen Vorstellungen der Pädagogen Heinrich Pestalzzi und Friedrich Fröbel.  Als Tochter jüdischer Eltern wurde Marie Bloch von den Nazis verfolgt, ihrer Berufstätigkeit beraubt und 1942 in das Konzentrationslager Theresienstadt deportiert, wo sie 1922 vor Entkräftung starb. Seit 1991 treffen sich ehemalige Schülerinnen und Kinder von Marie Bloch, um an ihrem Geburtstag, dem 27. November, ihrer verehrten Lehrerin und Erzieherin zu gedenken. Ute Sarrazin, die frühere Leiterin des Rostocker Kindergartens „Marie Bloch“ hält seit 1989 die Kontakte aufrecht. Marie Bloch hatte ein Haus in der Paulstr. 5, in dem sich auch der von ihr geleitete Kindergarten befand.  Am 27. November 2004 wurde ihrer dort mit einem Stolperstein gedacht. Die VVN-BdA Rostock erinnert seit einigen Jahren u. a. mit einem Faltblatt an das Leben und Wirken von Marie Bloch.

 

 

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.